Vom Hörsaal direkt in die Praxis: eine Masterandin berichtet

Um jungen, auch internationalen, Fachkräften von morgen die Chance zu geben Erfahrungen im Berufsleben zu sammeln bietet LottoBW vielfältige Möglichkeiten.  Theoretische Inhalte  und  praktischen Erfahrungen lassen sich hier ideal verbinden. – Egal ob duales Studium, Werkstudentenjob, Ausbildung oder Praktikum. Auch Nishika Desai hat diese Chance genutzt und berichtet darüber. Sie absolviert ihr Pflichtpraktikum im Personalbereich.

Nikisha Desai im Interview

Nishika wie kam es denn dazu, dass du deinen Master in Leadership & Management knapp 7.000 km entfernt von der Heimat in Heidelberg machst?

Schon während meiner Schulzeit und während meines Bachelors der Germanistik in Indien habe ich mich viel mit der deutschen Sprache und deutscher Nachkriegsliteratur befasst. Das hat mir immer sehr viel Spaß gemacht. Nach Abschluss des Bachelors habe ich mich deswegen für einen Master in Deutschland entschieden.

Wie gefällt es dir im Ländle?

Den größten Anteil meiner Zeit in Deutschland habe ich zum Studium in Heidelberg verbracht. Für das Praktikum bin ich nun nach Stuttgart gezogen. Im Vergleich dazu ist Heidelberg eine kleine Stadt. In meinem Heimatort in Indien, Pune, wohnen etwa 3,5 Millionen Menschen, daher bin ich Großstädte gewohnt. Seit ich in Stuttgart bin habe ich wieder ein klein wenig das Gefühl in Pune zu sein. Wenn ich aus dem Fenster meines Studentenwohnheims schaue, sehe ich nämlich die Straßen auf denen oft viel los ist und zahlreiche Staus gibt – ganz wie in Indien (lacht).

Wenn Nikisha Desai aus dem Fenster des Stuttgarter Studentenwohlheims auf die vollen Straßen blickt, fühlt sie sich ein wenig wie in ihrer Heimat Indien.

…und wie kommst du mit dem schwäbischen Dialekt zurecht?

Recht gut (lacht). Also es ist schon etwas anders, aber ich komme gut zurecht. Ich habe mich tatsächlich überraschend schnell angepasst. Hier wird oft „ned“ statt „nicht“ gesagt. Schon nach einigen Wochen habe ich mich dabei erwischt, wie ich einem Kollegen mit „weiß ich ned“ anstelle von „weiß ich nicht“ geantwortet habe. Darüber musste ich selbst sogar schmunzeln.

Wie war deine erste Bekanntschaft mit LottoBW?

Ich muss ehrlich sagen, dass mir Lotto vor meiner Zeit in Deutschland kein Begriff war. In meinen ersten Wochen hier ist mir das Lotto-Logo aber überall begegnet – in Supermärkten, Kiosks oder Tankstellen und ich war total neugierig, was es mit dem Logo auf sich hat. Ich habe im ersten Schritt gegoogelt und war total überrascht. In Indien gibt es so etwas wie einen staatlichen Glückspielanbieter nicht wirklich. Wenn ich irgendwann wieder in Indien bin, werde ich bestimmt mit anderen Augen auf die Glückspielbranche schauen (lacht).

Wie kam es dann zu deiner Bewerbung?

Der Kontakt entstand über meinen Professor an der Uni, der nebenberuflich als Coach arbeitet und in diesem Zusammenhang schon mit LottoBW zusammengearbeitet hat. Auf gut Glück habe ich mich initiativ für ein Pflichtpraktikum beworben und war dann sehr froh, dass ich eine Zusage erhalten habe.

Jetzt bist du schon einige Zeit bei uns – wie gefällt es dir?

An meinem ersten Tag war ich wirklich sehr aufgeregt und hatte Sorge, dass mein Deutsch nicht gut genug sein könnte. Aber ich wurde direkt sehr herzlich empfangen und habe mich von Anfang an sehr wohl gefühlt.

Du hast dein Praktikum im Oktober 2020 während der Corona-Pandemie begonnen. Wie kommst du damit zurecht?

Ich mache sozusagen ein Pandemie-Praktikum (lacht). Das hat Vor- und Nachteile. Toll ist, dass es mir ermöglicht wurde, auch aus dem Homeoffice zu arbeiten. Ich finde es schön, dass LottoBW flexibel ist und das Angebot an die Umstände anpasst. Der Change vom Büro ins Homeoffice klappt wirklich gut. Natürlich beeinflusst die Pandemie auch gewissermaßen den Arbeitsalltag. Viel findet virtuell statt. Aber wir meistern das gut im Team und treffen uns jeden Morgen für eine halbe Stunde zu einem Video-Call. Auch wenn es eine besondere Zeit für ein Praktikum ist – ich finde, dass wirklich das Beste aus den Umständen gemacht wird und ich bin froh, mich für LottoBW entschieden zu haben

Mit welchen drei Wörter würdest du dein Praktikum bei Lotto BW beschreiben?

Oh, auf jeden Fall spannend, herausfordernd (im positiven Sinn) und besonders.

Spannend, herausfordernd und besonders. So beschreibt Nikisha Desai ihre Arbeit bei LottoBW.

Was würdest du mit einem Millionengewinn machen?

Da ich meine Eltern aufgrund von Corona schon lange nicht mehr gesehen habe, würde ich als aller erstes nach Indien fliegen. Und dabei natürlich ganz viele Geschenke für die Familie mitbringen (lacht). Da dann immer noch viel Geld übrig bleibt, würde ich mir den Traum von einem Hund erfüllen. Den Rest des Geldes würde ich erstmal sparen.

Wie geht es nach deinem Praktikum weiter?

Nach meinem Praktikum fliege ich für einige Wochen nach Indien. Wenn ich wieder zurück bin, steht für mich die letzte Challenge des Masterstudiums bevor: die Masterthesis. Glücklicherweise kann ich die bei LottoBW schreiben und bleibe dem Team also noch weiterhin erhalten (lacht).