„Lotto jetzt mehr sexy“

Mit dem Zufall gegen den Zufall spielen! So nennt Christian Hesse sein Rezept, um das Lotto-Spiel so zu optimieren, dass bei Treffern höhere Gewinnbeträge herausspringen. Der Statistik-Professor aus Mannheim, einer der bekanntesten Mathematiker Deutschlands, hat unserem glüXmagazin-Redakteur Moritz Werz nützliche Tipps und Tricks verraten. Die wollen wir auch den Lesern dieses Blogs nicht vorenthalten.

Die raffinierten Tipps und Kniffe von Professor Dr. Christian Hesse sind nicht nur unserem Kollegen im glüXmagazin aufgefallen. Auch die BILD-Zeitung hat den Zahlen-Fachmann schon zum Interview gebeten. In einem unserer jüngsten Blogbeiträge haben wir schon einmal auf Hesse verwiesen. Jetzt wollen wir ihm und der Produktänderung im LOTTO 6aus49 den gesamten Beitrag widmen.

Professor Dr. Christian Hesse

LOTTO 6aus49 wird attraktiver und zeitgemäßer

„Künftig werden etwa doppelt so viele Tipper, die einen Sechser im Lotto haben, Millionäre“, stellt Christian Hesse beim Blick auf den seit 23. September gültigen Gewinnplan fest. Der Klassiker LOTTO 6aus49 wird attraktiver und zeitgemäßer. Er bekommt einen Jackpot-Wachstumsschub verabreicht. Der neue Spieleinsatz von 1,20 Euro pro Tippfeld bringt es mit sich, dass die theoretischen Gewinnquoten in allen Klassen höher ausfallen. Die Seiten 6 + 7 der aktuellen glüXmagazin-Ausgabe machen das deutlich.

glüXmagazin Nr. 39/2020

Höhere Quoten für Lotto-Sechser

„Lotto jetzt mehr sexy“, formuliert es der 60-jährige Zahlen-Fachmann und Statistik-Experte salopp. „Bisher lag die im Schnitt erzielte Quote in Gewinnklasse 2 bei rund 600.000 Euro – die wird künftig höher ausfallen“, so Hesse weiter. Der Professor gibt Tipps, um bei einem erzielten Sechser ohne Superzahl keine (Quoten-)Enttäuschung zu erleben. Denn es kam schon vor, dass es für „6 Richtige“ auch weit unter 200.000 Euro gab…

„Finger weg von früheren Kombinationen oder gar von der Zahlenreihe 1 bis 6“, warnt der zweifache Familienvater. Er rät auch von den gern gewählten Geburtstagszahlen ab. Die bezeichnet er als „Quotenkiller“ im LOTTO 6aus49. Die Monate 1 bis 12, die Tage 1 bis 31 sowie die Jahrgangs-Zahlen 19 und 20 mögen bei Lotto-Freunden zwar beliebt sein. Aber, alles was als Summe der sechs gewählten Gewinnzahlen kleiner als 160 ergibt, sollte bei Glücksgöttin Fortuna eher nicht ins Rennen geschickt werden, wenn man vermeiden möchte, im Gewinnfall verhältnismäßig niedrige Quoten zu erzielen.

Auf den Spuren von Glücksgöttin Fortuna… Was man beachten muss, um ihr näher zu kommen, verrät der Leiter der Abteilung für Mathematische Statistik an der Universität Stuttgart.

Hesses „44er-System“

Der Leiter der Abteilung für Mathematische Statistik an der Universität Stuttgart hat ein „44er-System“ zur Optimierung des Lotto-Spiels entwickelt. Er beschreibt es so: Man wählt fünf Zahlen aus – am besten überdurchschnittlich hohe. Und kreuzt diese in 44 Feldern an.“ Dann markiert man aufsteigend von 1 bis 49 die jeweils nächsthöhere als sechste Zahl. Jede Fünfer-Reihe wird somit mit einer der übrigen 44 Zahlen ergänzt. Weil es neben den fünf gewählten, sogenannten „Bank-Zahlen“, eben 44 weitere gibt, erscheinen alle der 49 Lotto-Zahlen mindestens einmal in den Tippfeldern. Folge: Es kann bei diesem System-Beispiel niemals null Richtige geben. Mit fünf richtigen Systemzahlen haben Tipper also garantiert einen Sechser und 43 Mal fünf Richtige. „Das ist eine clevere Herangehensweise“, erläutert der Autor des Bestsellers „Von Glückszahl bis Geheimzahl“ diese Vermeidung der Kollision mit Datums-Tipps.

Gesagt – getan! Wir probieren den System-Tipp des Professors gleich mal aus. Als Bank-Zahlen wählen wir die 31, 35, 39, 41 und 44…

… und fügen jetzt nacheinander in insgesamt 44 Feldern die jeweils sechste Zahl ein, beginnend mit der 1, dann die 2, usw. bis zur 49.

„Ein sicheres System, um im Lotto zu gewinnen, gibt es nicht. Und, der 44 Felder-Tipp ist auch keine Geld-Druckmaschine“, stellt der passionierte Schachspieler klar, „ob Spielteilnehmer auf diesen Feldern zwei, drei, vier, fünf oder gar sechs Richtige haben, hängt allein vom Glück ihrer fünf gewählten Systemzahlen ab.“

„Lockerer Typ“, so beschreibt glüXmagazin-Redakteur Moritz Werz seinen Mannheimer Interview-Partner Prof. Dr. Hesse.
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