Halbjahresbilanz gezogen

Halbjahresbilanz gezogen

Trotz Corona-Krise und vorübergehend teilweise geschlossener Annahmestellen sind die Spieleinsätze bei LottoBW im ersten Halbjahr 2020 deutlich angestiegen. In Baden-Württemberg glückten zudem erneut die bundesweit meisten Millionengewinne.

Halbjahresbilanz 2020: Baden-Württemberg auf Rekordkurs

Die Halbjahresbilanz zeigt, dass 2020 für die Tipper in Baden-Württemberg bislang sehr positiv ausgefallen ist: In Summe gab es 72 Gewinne von 100.000 Euro oder mehr. Außerdem 20 Lotto-Sechser und 13 Millionengewinne. Damit liegt der Südwesten ganz vorne im “Millionärs-Ranking” der deutschen Lottogesellschaften. Auf Rang 2 folgt Nordrhein-Westfalen mit 10 Neu-Millionären. Bayern landet mit 8 auf dem dritten Platz.

Im ersten Halbjahr 2020 durften sich 13 Baden-Württemberger über einen Millionengewinn freuen. Mehr als in allen anderen Bundesländern.

Den mit 12,35 Millionen Euro bislang größten Einzelgewinn des Jahres im Südwesten erzielte übrigens im Mai ein Eurojackpot-Spieler aus dem Kreis Calw. Mehr Informationen zu den Millionengewinnen im Land gibt’s natürlich auf unserer Homepage, hier.

Wo viel getippt wird, wird auch Umsatz gemacht. Bis Ende Juni setzten die Baden-Württemberger rund 507 Mio. Euro ein. Ein Zuwachs von 5,7 Prozent gegenüber dem ersten Halbjahr 2019.

LottoBW-Geschäftsführer Georg Wacker zeigte sich erfreut über die Halbjahresbilanz 2020

Die Erträge der Lotterien landen aber nicht in den Taschen von Aktionären, sondern kommen dem Gemeinwohl zugute. Gerade in wirtschaftlich schwieriger Zeit zeigen sich die Stärke und Verlässlichkeit dieses seit Jahrzehnten erfolgreichen Modells. Rund 202 Mio. Euro hat LottoBW fürs Land erwirtschaftet. Diesen Betrag bilden 86,3 Mio. Euro Lotteriesteuer und 115,7 Mio. Euro Zweckerträge. Die Zweckerträge setzt das Land über den Wettmittelfonds für Sport, Kunst und Kultur, Denkmalpflege und soziale Projekte ein.

Lotto in Zeiten von Corona

Die rund 3.100 Annahmestellen im Land sind traditionell der wichtigste Vertriebsweg für LottoBW. Sie stehen für etwa 80 Prozent der Spieleinsätze. Während des Lockdowns im Frühjahr waren zeitweise bis zu elf Prozent der Annahmestellen geschlossen. Viele mussten ihre Öffnungszeiten anpassen.

Dies befeuerte den Trend, den Tippschein online auf lotto-bw.de oder über die LottoBW-App abzugeben. Die Online-Spieleinsätze verzeichneten im ersten Halbjahr mit rund 62,4 Mio. Euro einen Rekordwert. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum entspricht dies einem Plus von über 40 Prozent.

Die Annahmestellen sind dennoch auch weiterhin das Rückgrat des Vertriebs von LottoBW. In der Corona-Krise setzte sich LottoBW deshalb besonders für sie ein. So stellten wir den Annahmestellen als Erstausstattung über 150.000 Mund- und Nasenschutzmasken kostenlos bereit. Auch finanzielle Unterstützung erhielten besonders betroffene Vertriebspartner.

Über 150.000 Mund- und Nasenschutzmasken hat LottoBW an die Lotto-Annahmestellen in Baden-Württemberg kostenlos verteilt.

Nicht auf den Lorbeeren ausruhen

Die guten Zahlen sind kein Grund, einfach nur so weiterzumachen. Es werden auch weiterhin neue Ideen entwickelt, verfolgt und umgesetzt. Stillstand ist für LottoBW keine Option. Stetige Weiterentwicklung ist uns wichtig. So möchten wir sicherstellen, auch in Zukunft unsere Spitzenposition zu halten. Zum Wohle unserer Kunden.

Die größte Weiterentwicklung gibt es bald beim Klassiker LOTTO 6aus49. Hier stehen grundlegende Neuerungen an. Erstmals bei der Ziehung am 23. September. Der Sechser im Lotto führt künftig auch ohne passende Superzahl wieder häufiger zum Millionengewinn. Dafür wird im Gewinnplan der Anteil der Gewinnsumme im zweiten Rang deutlich erhöht. Auch die vielen kleineren Gewinne fallen ab Herbst höher aus. Finanziert wird das Ganze durch eine Erhöhung des Spieleinsatzes von aktuell 1 Euro je Feld auf dann 1,20 Euro. Durch die Neuerungen klettert zudem der Jackpot in Zukunft schneller in zweistellige Millionenhöhen. Zusätzlich werden die Regeln zur Zwangsausschüttung geändert: Statt der Leerung nach 13. Ziehung erfolgt diese künftig erst nach Erreichen der 45-Millionen-Euro-Grenze.

Ihr könnt euch also auch künftig darauf verlassen, dass wir uns ständig weiterentwickeln und die Wünsche unserer Kunden – wenn möglich – realisieren😉

 

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