Zum Basteln: Kleine Freuden zum Osterfest

Die Osterzeit rückt näher und Basteln steht gerade ohnehin hoch im Kurs. Da erinnert sich manch einer gerne an seine Kindheit zurück. Auch heute noch bereitet der Brauch, Ostereier auszublasen, große Freude – nicht nur den Kleinsten. Keine Angst, das ist nicht schwierig! GlüXmagazin-Mitarbeiterin Leonie Loeser zeigt im Selbstversuch, wie aus Eiern bunte Kunstwerke entstehen.

Und so geht das Basteln: Die rohen Eier zunächst unbedingt mit Wasser und Spülmittel in einer Schüssel waschen. Um die aufgedruckte Nummer zu entfernen, vorsichtig mit der groben Seite eines Spülschwamms und viel Spülmittel über die Oberfläche reiben.

Herstellen der bunten Eier: Rein mit den Löchern

Anschließend braucht das Ei zwei Löcher: Dazu mit einer kleinen Nadel am oberen und unteren Ende jeweils einstechen. Wer keinen Eierpiekser hat und das Ei nicht unter Druck in der Hand halten möchte, die Schale kann mitunter hartnäckig sein, packt das Ei einfach in den Eierkarton. Dort hat es einen festen Stand. Mit einem kleinen Loch anfangen und vorsichtig weiten, bis es so groß ist, dass das Ei auf ein Holzstäbchen passt. Klappt am besten mit einer dicken Nadel, einer Reißzwecke oder einer Roualdennadel.

Tipp: Mit der Nadel ruhig bis in das Innere des Eis stechen und versuchen, das Eigelb anzupieksen. Vermischt es sich mit dem Eiweiß, kommen beide Teile beim Auspusten schneller heraus. Zwischendurch immer gut die Hände waschen.

Basteln leicht gemacht: Raus mit dem Inhalt

Sind die beiden Löcher gestochen, geht es ans Ausblasen. Bitte beachten: Rohe Eier können Salmonellen übertragen. Daher am besten einen abgeschnittenen Strohhalm an das Loch ansetzen und durch den Halm den Inhalt des Eis in eine Schüssel pusten. So kommt der Mund nicht mit dem rohen Ei in Berührung. Das Ei muss komplett ausgeblasen sein, sonst könnte es anfangen zu muffeln. Eigelb und Eiweiß lassen sich übrigens prima für Rührei oder Omelett verwenden.

Die ausgeblasenen Eier anschließend von innen in einer Schüssel mit Wasser und einem Schuss Essig waschen. Zum Trocknen ein Gummiband um ein Holzstäbchen wickeln und das Ei darauf stecken. Das Gummiband dient dazu, dass das Ei auf dem Stäbchen nicht nach unten rutscht – und hilft später beim Bemalen. Der Stab kann gut auf die Eierschachtel, einen alten Müsli- oder Milchkarton „gespießt“ werden.

Ran an die Pinsel

Sobald alles getrocknet ist, kommt Farbe ins Spiel: Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Ob mit Acrylfarben, Aufklebern, Filzstiften oder Glitzer – jedes Ei ist individuell und versprüht Osterfreuden. Vorsichtig sein mit Wasser- oder Aquarellfarben, die Ei-Oberfläche nimmt diese Farben eher schlecht an.

Tipp: Wer Zuhause nur braune Eier hat, kann diese vorher mit Acryl- oder Schulmalfarben grundieren. Zur Not mehrmals drüber streichen, damit die Farbe hält. Auf braunen Eiern kann man ansonsten auch mit einem weißen Kreide- oder Korrekturstift schöne Muster zaubern.

Zum Aufhängen der Eier einfach einen Zahnstocher oder ein Streichholz durchbrechen, ein Band daran knoten und durch das obere Loch ins Ei stecken. Vorsichtig am Band ziehen, sodass sich Zahnstocher bzw. Streichholz im Ei querlegen. So rutscht garantiert nichts raus und die Eier sind bereit zum Aufhängen. Viel Spaß beim Nachmachen – hier findest du außerdem eine Anleitung für ein Osternest im Garten!

Geschenk-Tipp

Wer noch etwas für erwachsene Oster-Liebhaber sucht, der wird in unseren Annahmestellen fündig. Hier gibt es in diesem Jahr wieder einen süßen Osterhasen, der nach Lust und Laune mit Rubbellosen bestückt werden kann.

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