Mit einem Fünfer Lotto-Millionär werden?!

Am Samstag (29. Juni) wird der prall gefüllte Jackpot im LOTTO 6aus49 garantiert geleert. Bei einer Zwangsausschüttung könnte gar ein Fünfer mit Superzahl millionenschwer sein. Das gab es noch nie in der Lotto-Geschichte.

Kurz zu den Hintergründen: Der aktuell etwa 29 Millionen Euro schwere Lotto-Jackpot wächst seit Mitte Mai an. Das heißt: Seit sechs Wochen gab es bundesweit keinen Volltreffer in Form eines Sechsers mit Superzahl mehr. Die Ziehung am Samstag (29. Juni) ist die 13. im laufenden Jackpot-Zyklus. Gemäß den LOTTO 6aus49-Teilnahmebedingungen muss der Gewinntopf in dieser 13. Runde auf jeden Fall geleert werden. Eine solche Zwangsausschüttung gab es zuletzt im Januar – seinerzeit sogar mit baden-württembergischer Beteiligung.

Mehrere Konstellationen möglich

Der Lotto-Jackpot kann am Samstag auf mehrere Arten fallen:

  • Gibt es einen oder mehrere Sechser mit Superzahl, geht der Pott an diese(n) Glückspilz(e).
  • Gibt es keinen Sechser mit Superzahl, geht der Pott an den- oder diejenigen mit einem einfachen Sechser ohne Superzahl.
  • Gibt es bundesweit keinen einzigen Sechser, was von Zeit zu Zeit vorkommt, würden die Millionen in den dritten Gewinnrang fließen und dort aufgeteilt. Das wäre ein Novum in der über 60-jährigen Lotto-Geschichte.
Die meisten Lotto-Spieler geben ihren Spielschein klassisch in einer Annahmestelle ab.

Entgegen der Wahrscheinlichkeit

Wie groß ist die Chance, dass es dazu kommt? Grundvoraussetzung für ein solches Szenario wäre eine ungewöhnliche Tippreihe. Bekanntlich sind nach der Spielformel 6aus49 etwa 14 Millionen verschiedene Sechser-Kombinationen möglich (die Superzahl ausgeklammert). Am Samstag müsste also eine Kombination aus der Trommel purzeln, die deutschlandweit niemand angekreuzt hat. 1-2-3-4-5-6 gehört hier mit Sicherheit nicht dazu – diese Folge wird sehr oft gespielt 🙂 Der Erfahrung nach müsste es eine Tippreihe sein,

  • die aus einer, maximal zwei niedrigen und vier bzw. fünf hohen Zahlen im 30er- und 40er-Bereich besteht.
  • Idealerweise lägen die Zahlen am Rand des Spielfeldes, weil die Masse ihre Kreuze eher innen setzt.
  • Und die 19/20 bzw. die 1/49 sollten nicht dazu gehören. Erstere, weil sie häufig als Geburtstagszahlen angekreuzt werden, letztere als erste und letzte Zahlen.
Die äußeren Zahlenreihen auf dem Lotto-Spielschein sind weniger beliebt.

Wie hoch wäre die Quote im dritten Rang?

Gehen wir davon aus, dass es am Samstag in ganz Deutschland tatsächlich keine einzige korrekte Sechser-Voraussage gibt: Welche Gewinnquote würde dann für einen Fünfer mit Superzahl herausspringen? Auch hier sind nur Annäherungen möglich. Zuletzt fielen bei Samstagsziehungen etwa 40 Treffer im Minimum und über 100 im Maximum an – immer abhängig von der jeweiligen Kombination der Gewinnzahlen/Superzahl. Rechnen wir mit 60 Treffern, gäbe es für jeden Fünfer mit Superzahl fast eine halbe Million Euro aus der Jackpot-Klasse zusätzlich zur regulären Gewinnquote.
29.000.000 Euro / 60 = 483.333 Euro

Nachgerechnet: Bei einer Zwangsausschüttung könnte sich ein Fünfer mit Superzahl richtig lohnen.

Fazit

Keine Frage: Die Aussicht auf eine Zwangsausschüttung im LOTTO 6aus49 ist verlockend. Noch attraktiver wird das Ganze, wenn man davon ausgeht, dass es am Samstag keinen einzigen Sechser geben wird. Schließlich liegt die Wahrscheinlichkeit auf einen Fünfer mit Superzahl bei geradezu läppischen 1 zu 542.008 🙂 Spaß beiseite: Das geschilderte Szenario ließe sich zum Beispiel mit einem oder mehreren breit gestreuten VEW-System-Tipps spielen (mein Favorit: VEW 12/132 – hier nähere Infos). Auch System-Anteile könnten erfolgsversprechend sein. Klarerweise braucht man auch damit verdammt viel Glück – doch zumindest die subjektive Gewinnwahrscheinlichkeit wäre deutlich höher als bei einer „normalen“ Lotto-Ziehung ohne die Möglichkeit einer Zwangsausschüttung.

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