Glücksbote mit Kulleraugen

Glücksbringer sollen für Gesundheit, Wohlstand und ein langes Leben sorgen. Dabei gibt es auch zahlreiche tierische Glücksboten. Was hierzulande das Schwein, ist in Japan die winkende Katze und in Indien der Elefant. Aber welcher tierische Glücksbote verhilft zum Lottogewinn?

 

Schwein gehabt: Das Borstenvieh als Glücksbringer

Schweine gelten als Symbol der Stärke, der Fruchtbarkeit und des Wohlstands. Wer im Mittelalter ein Schwein besaß, galt als reich. Das Futter kostet wenig und das Tier bringt zahlreiche Nachkommen, die man verkaufen kann. Oder mit dessen Fleisch man die Familie versorgen kann.

Seinen Ursprung hat der Ausspruch „Schwein gehabt“ ebenfalls in dieser Zeit. Bei volkstümlichen Wettkämpfen erhielt stets der Schlechteste ein Schwein. Und natürlich zahlreiche spöttische Glückwünsche. Damals war der Preis trotz aller Schmäh ein Wertobjekt. Ein Glücksschwein eben.

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Das Schwein, Glücksboten für Stärke, Fruchtbarkeit und Wohlstand

Die dreifarbige Katze: Glücksbote auf Samtpfoten

Dreifarbige Katzen sind so selten, dass sie schon früh als Glückbringer galten. Schließlich bedarf es einer Menge Glück, eine solche zu finden. Im Mittelalter waren die Menschen überzeugt, dass die Glückskatzen das Feuer vom eigenen Haus fernhalten.

Aus Japan kommen die Figuren der winkenden Glückskatzen „Maneki Neko“ mit dreifarbigem Fell. Sie soll Wohlstand und Gesundheit garantieren, indem sie wohlwollende Gäste und Glück ins Haus hereinwinkt.

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Die dreifarbige Katze, Glücksbote für Wohlstand und Gesundheit

Der Marienkäfer: Glück bringender Himmelsbote

Der Marienkäfer symbolisiert Glück und großen Fleiß. Außerdem soll er Kinder beschützen und Krankheiten heilen. Bauern erkoren ihn vor vielen Jahrhunderten zum Glücksbringer. Sie sahen ein Geschenk der Jungfrau Maria in ihm. Dies vor allem wegen seiner natürlichen Funktion als Schädlingsbekämpfer in der Landwirtschaft.

Am weitesten verbreitet ist in Europa der Siebenpunkt-Marienkäfer. In Schweden wird er „Marias Schlüsselmagd“ genannt. Die sieben Punkte sollen sich auf die sieben Tugenden der heiligen Maria beziehen: Glaube, Liebe, Hoffnung, Weisheit, Gerechtigkeit, Tapferkeit und Mäßigung.

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Der Marienkäfer, Glücksbote für Gesundheit

Der Elefant: Grauer Riese und Gottheit

Seit Jahrtausenden gilt der Elefant als Symbol für Glück, Weisheit, Geduld, Stärke und Treue – vor allem in Asien. Er gilt auch als Glücksbringer für Liebende und verheißt eheliches Glück aufgrund seines treuen Wesens.

Im Hinduismus verehrt man ihn, eine Ganesha-Statue im Haus segnet das Heim. Im Buddhismus wird er bewundert, weil Buddha vor seiner Wiedergeburt als Mensch als weißer Elefant auf der Erde gelebt haben soll. Und in China bedeutet das Reiten auf einem Elefanten viel Glück für die kommenden Jahre.

Aber aufgepasst: Verschenkt man eine Elefanten-Figur als Glücksbringer, so muss der Rüssel nach oben gerichtet sein, nur dann bringt sie auch Glück.

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Der Elefant, Glücksbote für Weisheit, Geduld, Stärke und Treue

Der Koi: Glückspendender japanischer Edelkarpfen

Kois sind in der Lehre des Feng Shui bedeutungsvolle Tiere. Sie verheißen finanziellen Erfolg und Wohlstand. Außerdem dienen sie als Glücksbringer für besonders schwierige Vorhaben oder Prüfungen.

Die ersten Überlieferungen über Farbkarpfen sind 2.500 Jahre alt. Eine asiatische Legende handelt von einem Koi, der es schaffte, den Gelben Fluss bergauf bis zum Drachentor zu schwimmen. Auch die Longmen-Wasserfälle konnte er bezwingen. Zur Belohnung wurde er in einem Drachen verwandelt.

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Der Koi, Glücksbote für finanziellen Erfolg und Wohlstand

Die Amsel: Singvogel mit Starpotenzial

Dem Volksglauben nach zieht die Amsel Glück magisch an. Sie wehrt außerdem Krankheiten und Blitzeinschläge ab, wo sie nistet. Deshalb war sie einst ein beliebter Untermieter.

In Frankreich bringt der Vogel dem Mythos nach jedem Glück, dessen Weg er kreuzt. Kein Wunder, dass „La merle“ – die Amsel – als Pate für viele Stadt- und Ortsnamen steht. Und die Beatles haben dem Singvogel sogar ein Lied gewidmet: „Blackbird“. Am Ende des Songs erklingt das Flöten der Amsel.

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Die Amsel, Krankheiten abwehrender Glücksbote

Der Storch: Bote des Familienzuwachses

Zahlreiche Bauern hievten einst Wagenräder auf ihre Hausdächer als Einladung an den Storch, hier sein Nest zu bauen. Er galt ihnen als einer der wirksamsten Glücksbringer. Schließlich sorgt Meister Adebar für Kindersegen und eine glückliche Geburt.

Der Klapperstorch machte die Bauern außerdem glücklich, indem er sich auf den Feldern als Mäusejäger nützlich machte.

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Der Storch, Glücksbote für Kindersegen

Der ideale Glücksbote für den richtigen Tipp

Im Auftrag von Eurojackpot führte die GfK 2016 eine Umfrage durch. Dabei ging es um den Glauben der Deutschen an die Wirkung von Glücksritualen und Glücksbringern. Und das Ergebnis: Mehr als 40 Prozent von uns glauben daran! Im Süden vertrauen die Menschen besonders stark religiösen Symbolen. Im Osten dagegen mag man es lieber rustikaler und „klopft auf Holz“. Und bei den Norddeutschen hilft positiver Zuspruch dem Glück auf die Sprünge.

Egal ob Elefanten-Figur in der Tasche, die Mietze auf dem Sofa oder der Storch auf dem Dach. Glück braucht man für einen Lottogewinn. Und wenn du einen Glücksbringer hast, der das verstärkt: Perfekt!

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