Von außen betrachtet mag die Lotto-Welt recht übersichtlich sein: Sechs Kreuze machen und mit etwas Glück viel Geld gewinnen. Nach nunmehr eineinhalb Jahren im Unternehmen kann ich sagen: Lotto ist komplexer als gedacht!

Pizza oder Salat?

Vor einem Jahr ging es noch darum, ob ich 2017 mehr Pizza oder mehr Salat essen soll. So viel sei verraten: Der Salat hat gewonnen. Im neuen Jahr stehe ich vor einer ganz anderen Entscheidung: LOTTO 6aus49, LOGEO, TOTO, KENO oder Eurojackpot? Denn „Lotto“ ist mehr als nur sechs Kreuzchen machen. Das merkt man schnell, wenn man sich auf der Homepage von LottoBW über die unterschiedlichen Spielangebote informiert. Für mich, der sich – seit eineinhalb Jahren im Unternehmen – immer noch als Neuling sieht, kann es dann manchmal schon etwas verwirrend sein, wenn sich „alte Lottohasen“ über die zig verschiedenen Spielarten und -kombinationen austauschen.

Was tun mit 90 Millionen Euro?

Also steht weit oben auf meiner Gute-Vorsätze-Liste: Lotto-Produktwissen weiter vertiefen! Denn zugegeben: Vor meinem Einstieg bei Lotto Baden-Württemberg hatte ich persönlich eher weniger Berührungspunkte mit 6aus49, Eurojackpot und Co. Also klicke ich mich einmal quer durch das Spielangebot auf der Homepage und stelle fest: Wer die Wahl hat, hat die Qual. Jedes Produkt hat seinen ganz eigenen Charme. Die 90 Millionen Euro, die es maximal im Eurojackpot zu gewinnen gibt, stechen da natürlich besonders ins Auge. 90 Millionen – was für eine Zahl! Was würde ich bloß mit so viel Geld machen? Darüber haben meine Kollegin und ich hier bereits sinniert … Dass es durchaus sinnvoll sein kann, sich einmal diese Frage zu stellen, zeigt der bis dato größte deutsche Einzelgewinn aller Zeiten. Im Oktober 2016 gewann nämlich ein Schwarzwälder im Eurojackpot die besagten 90 Millionen Euro.

Es geht auch eine Nummer kleiner …

Ob so viel Geld auf einmal nicht doch überfordert? Da springt mir plötzlich die GlücksSpirale ins Auge! 10.000 Euro jeden Monat, 20 Jahre lang – das klingt doch genial! Ich entscheide mich also für ein Jahreslos der GlücksSpirale und gehe gleich in die nächste Lotto-Annahmestelle. Da mir fünf Euro pro Woche etwas zu viel sind, entscheide ich mich für ein Fünftel Los für einen Euro pro Woche. Das macht im Glücksfall immerhin 20 Jahre lang 2.000 Euro pro Monat – nicht schlecht.

GlücksSpirale JahreslosFür 52 Euro im Jahr (zzgl. 3 Euro Bearbeitungsgebühr) die Chance auf 2.000 Euro jeden Monat, 20 Jahre lang. Kein schlechter Deal.

Nebenbei was Gutes tun

Hinzu kommt, dass ich aus meiner bisherigen Arbeit bei Lotto Baden-Württemberg nur allzu gut weiß, welche Projekte mit Erträgen aus der GlücksSpirale gefördert werden. Ob soziale Einrichtungen, Unterstützung von Freizeit- und Spitzensportlern oder Denkmalpflege: Mit einem Los der GlücksSpirale tut man gleichzeitig auch was Gutes!

Ab jetzt ist Samstag für Samstag Daumendrücken angesagt. Wer weiß, vielleicht habe ich ja Glück. Und wenn nicht, habe ich wenigstens etwas fürs Allgemeinwohl getan. 2019 versuche ich dann eben mein Glück erneut – vielleicht ja doch der Eurojackpot …

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