Tag 3 der Reise durchs LOGEO-Land

Schon den dritten Tag in Folge sind wir unterwegs durchs LOGEO-Land. Wir – das sind Lotto-Geschäftsführerin Marion Caspers-Merk und ich. Denn sie nimmt am laufenden Band Termine wahr. Und ich bin für die Koordination, pünktliche Anreisen und Abfahrten sowie viele schöne Bilder zuständig. Die Bilder bekommen unsere Twitter-Follower live ausgesandt. Und alle anderen nach und nach – binnen 4 Tagen – auf www.träumdichlotto.de.

 

Tag 3 // Reiseroute: Schramberg – Rottweil – Horb am Neckar

 

Der heutige Reisetag durch das LOGEO-Land Baden-Württemberg steht ganz im Zeichen des Denkmalschutzes.

Ein mutiges Vorgehen in Schramberg

Wir starten in Schramberg. Für die Umgestaltung des Terrassenbaus auf dem Junghans-Areal werden 100.000 Euro aus Mitteln der GlücksSpirale von Lotto Baden-Württemberg bereitgestellt. Der mehrstöckige, denkmalgeschützte Bau auf dem Areal soll zu einem Museum für Schwarzwalduhren umgebaut werden. Die kleine Reisegruppe von LottoBW hat einen Demoscheck im Gepäck. Als wir ankommen wartet auch schon die Lokalpresse auf uns. Außerdem Bauherr Hans-Jochem Steim, Architekt und Professor Rainer Prewo von der Denkmalstiftung Baden-Württemberg. Nachdem die Presse Antworten auf alle Fragen erhalten hat, geht’s zur Baustellenbesichtigung. Ein mutiges Projekt wird hier vorangetrieben, wie wir feststellen. Die Förderungswürdigkeit steht schon beim Blick auf die faszinierende Außenfassade außer Frage.

Der mehrstöckige Bau soll zu einem Museum für Schwarzwalduhren umgebaut werden
Ein Demoscheck für die Kamera. V.l.n.r. Hans-Jochem Steim, Professor Rainer Prewo, Marion Caspers-Merk

Weiter geht die Fahrt. Nächster Halt: Rottweil!

Bronze für das schwarze Tor in Rottweil

Für die Sanierung des Mauerwerks des überregional bedeutsamen Schwarzen Tores in Rottweil stellte LottoBW aus Mitteln der GlücksSpirale vor zwei Jahren 100.000 Euro zur Verfügung. Nun sind die Arbeiten erfolgreich abgeschlossen. Und das kann man schon von weitem sehen. Das Schwarze Tor befindet sich am oberen westlichen Innenstadtrand. Und erstrahlt schon von Weitem im neuen Glanz. In Erinnerung an die gelungene Restaurierung erhält das Objekt heute eine bronzefarbene Förderplakette. Diese überreicht Marion Caspers-Merk gemeinsam mit Dr. Anita Auer von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz. Rottweils Oberbürgermeister Ralf Broß nimmt sie entgegen.

Das schwarze Tor Rottweil erstrahlt in neuem Glanz
Oberbürgermeister Ralf Broß und Marion Caspers-Merk im Dialog. Im Hintergrund die Altstadt von Rottweil

Das Horber Bilderbuch erhält Fördermittel

Der letzte Termin an diesem Tag führt uns nach Horb am Neckar. Bereits aus der Ferne sieht man das Rathaus – eingerüstet! Wunderschöne Malereien verzieren die Fassade. Diese sind auch der Grund, warum wir heute hier sind. Oberbürgermeister Peter Rosenberger, Bürgermeister Ralph Zimmermann sowie der städtische Architekt Thomas Hellener nehmen uns strahlend in Empfang. Marion Caspers-Merk hat einen Scheck über 50 000 Euro dabei – für die Restaurierung der Rathausfassade. Erneut Mittel aus der GlücksSpirale.

Durch die Statik des Fachwerkbaus, das einst im Jahre 1765 erbaut wurde, gibt es teilweise Beulen im Putz oder Risse an den Malereien. Diese wurden 1925 von Wilhelm Kling angebracht. Eine weitere Ursache für den Schaden am „Horber Bilderbuch“: Magnesium-Chlorid. Wenn da Wasser draufkommt, bildet sich eine wassergesättigte Schicht. Und auf der hält die Farbe nicht mehr. Eines wissen wir alle: an einer Außenfassade ist Wasser nicht abzuhalten…

Nun kann die fachgerechte Restauration angegangen werden. Dabei ist es wichtig, Materialien einzusetzen, die nicht den Zugang zur Original-Malerei erschweren. Deshalb will der Restaurator jetzt verschiedene Test-Felder anlegen, um zu schauen, welche Methode wie funktioniert. Wir sind also gespannt, welcher Weg zum Ziel führen wird – und wie die Malereien aussehen, wenn Sie wieder in voller Pracht erstrahlen.

Vor der eingerüsteten Rathausfassade in Horb: v.l.n.r. Christian Barth (Deutsche Stiftung Denkmalschutz), Bürgermeister Ralph Zimmermann, Marion Caspers-Merk, OB Peter Rosenberger, der städtische Architekt Thomas Hellener und Restaurator Wilhelm Gläser aus Dießen.

Noch einen Reise-Tag durchs LOGEO-Land haben wir vor uns. Denn morgen geht es nach Offenburg und Karlsruhe.

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