Lotto macht’s möglich: Einmal Kurfürst sein!

Wie ein Kurfürst durften sich die Gäste von Lotto Baden-Württemberg am vergangenen Freitag fühlen. ‚Culture after Work‘ lautete das Motto des Abends. Und die Gäste folgten der Einladung in den Schlosspark von Schwetzingen gerne.

Culture after Work

Die Veranstaltungsreihe ‚Culture after Work wurde im Jahr 2014 begründet, weil es  oftmals an der Zeit mangelt, entspannt über Bedürfnisse und Anforderungen im Kunst- und Kulturbetrieb zu sprechen. Das wollten wir ändern. Und so konnten wir vergangenen Freitag bereits zum siebten Mal zu einem Event dieser Reihe einladen. Zuvor waren wir im Württembergischen Landesmuseum, im  Lindenmuseum, im Museum Frieder Burda, bei der Triennale in Fellbach, im Kunstmuseum Stuttgart und im Schmuckmuseum Pforzheim.

Ein nobler Platz zum Studieren

Das siebte Culture after Work führte uns dieses Mal nun nach Schwetzingen. Nicht ohne Grund, denn der grüne Gartenpavillon des Schlosses ist endlich fertig saniert! Lotto Baden-Württemberg hat für die Arbeiten vor einiger Zeit 140.000 Euro bereitgestellt. Und das Ergebnis ist jeden Cent wert. Das bestätigten auch alle Gäste beim Empfang direkt vor diesem Schmuckstück.

Das höfische Leben spielte sich eins in Vorzimmer, Schlafzimmer, Kabinett und Konferenzzimmer des Schlosses Schwetzingen ab. Zwischen 1779 und 1780 ließ sich der Kurfürst zusätzlich dann auch noch ein außergewöhnliches Arbeitszimmer in einem grünen Gartenpavillon anbauen. Obwohl Carl Theodor bereits 1778 seine Residenz nach München verlegt hatte, ließ er seine Sommerresidenz Schwetzingen weiter ausgestalten. Nicolas de Pigage errichtete an der Nordseite des Schlosses – auf der Gartenseite – diesen ganz aus Holz bestehenden Pavillon.

Lotto-Geschäftsführerin Marion Caspers-Merk (li.) und Michael Hörrmann, Geschäftsführer Staatliche Schlösser und Gärten, vor dem grünen Pavillon.

Probesitzen in der Wanne des Kurfürsten

Nicht nur der Pavillon, auch das Schloss mit der wunderschönen Parkanlage prägt das Stadtbild bis heute. Wenn wir also schon mal da sind, dann wollen wir uns das auch etwas genauer anschauen. Denn genau das machte die Schlossverwalterin für uns möglich. Wir bekomen eine besonders exklusive Führung durch die Anlage hin zum Badhaus. Das besondere Prunkstück dort: das Badezimmer! Hier befindet sich eine in den Boden eingelassene ovale Marmorwanne. Gefüllt wurde sie einst über zwei bleierne Rohre in Form von Schlangen, durch die das in der nah gelegenen Badhausküche erhitzte Wasser geleitet wurde. Die Wände sind mit Stuck und Halbedelsteinen wie eine Grotte gestaltet. Schönes Detail: In der Decke sorgen die Fenster einer Dachlaterne für Licht und Belüftung. Und in genau dieser Wanne durften wir probesitzen. Die Lotto-Gäste konnten sich dann einmal fühlen wie der Kurfürst persönlich. Denn eigentlich ist es nicht gestattet, die Wanne zu betreten.

Das Badhaus von Schloss Schwetzingen im Sonnenuntergang. Highlight von ‚Culture after Work‘

Kulturförderung dank Lotto

Übrigens: LottoBW unterstützt die Kultur im Land ganz außerordentlich! Denn über den so genannten Wettmittelfonds, der sich aus unseren Erträgen speist, werden Kunst und Kultur im Land jährlich mit über 33 Mio. Euro gefördert. Insgesamt umfasst dieser allein 2017 über 132 Mio. Euro.

Die Allgemeinheit ist der große Gewinner bei den staatlichen Lotterien und Wetten. Denn ein großer Teil der erwirtschafteten Lotto-Erträge fließt in Baden-Württemberg in den Wettmittelfonds des Landes. Mit dem Fonds werden die Bereiche Sport, Kunst und Kultur, Denkmalpflege und Soziales gefördert.

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