Young Lions in Krakau gesichtet


Young Lions Programm der Europäischen Lotterie

Vom 5. bis 8. Juni fand der 9. Europäische Lotterie (EL) Kongress in Krakau statt. Zum vierten Mal gab es dabei ein Young Lions Programm. Lotto Baden-Württemberg hat auch in diesem Jahr eine Mitarbeiterin entsandt, um als Teil dieses Programms auf innovativen Wegen am Kongress teilzunehmen. Und das war ich…

Die Aufgabe der Young Lions

Aufgabe der Young Lions ist es, der EL-Gemeinschaft starke und innovative Empfehlungen zu geben, wie man Probleme behandeln sollte, die kritische Auswirkungen auf die Zukunft des Sektors haben könnten. Die Ergebnisse dieser Arbeit wurden dem Kongresspublikum als Teil des Business-Programms am Ende des Kongresses präsentiert. Und das ist tatsächlich auch genau so viel Arbeit, wie es klingt! Schließlich spricht man am Ende vor einem Auditorium voller Fachleute. Da muss letztlich nicht nur die Idee stimmen, sondernauch  die Präsentation sollte makellos sein.

Kreativleistung schon im Vorfeld

Schon Wochen vor dem Beginn des Kongresses war jeder einzelne „Löwe“ kreativ gefragt. Schließlich mussten im Vorfeld bereits Ideen kreiert und eingereicht werden.  Vor allem, damit man vor Ort direkt Tief in die Themen einsteigen kann. Die Themen hat die EL gemeinsam mit dem Moderator und Coach des Programms (Phd. Spielentwickler, Aki Järvinen) vorgegeben: Augmented Reality & Big Lottery Data.

Viel Zeit hatten wir nicht um die Ideen zu schaffen, in eine Präsentation zu packen und mit Zahlen, Daten und Fakten zu unterlegen. Aber Druck macht zumindest in meinem Fall glücklicherweise kreativ. Bei meiner täglichen Bahnfahrt zur LottoBW und wieder nach Hause habe ich hauptsächlich meine Ideen entwickelt und formuliert.

Ich bin so weit – kann losgehen

Ab dem 3. Juli kamen 19 Young Lions aus ganz Europa zusammen in Krakau um sich in drei Teams jeweils den beiden Challenges „Augmented Reality“ & „Big Lottery Data“ zu stellen. Tagelang wurde daran gearbeitet, die Ideen die im Vorfeld kreiert wurden, zu diskutieren, zusammenzufassen, weiterzuentwickeln und auch grafisch aufzubereiten.

So viel Zeit muss sein: Ein Schnappschuss beim Vorbereiten der Präsentation

Im Vorfeld bin ich davon ausgegangen, dass sich auch die Sprachbarriere als Hürde erweisen würde. Die Bedenken wurden aber ab der ersten Minute eliminiert. Kreative Köpfe, die etwas bewegen wollen, scheinen gar keine Sprachbarriere zu kennen. Egal wie gebrochen oder dialektreich das auch Englisch war: Wir haben uns vom ersten Moment an wunderbar verstanden und sehr zielführend zusammengearbeitet.

Mein Young Lions-Team in Krakau

Es war anstrengend, die Tage waren lang. Derweil waren die Nächte eher recht kurz. Und Pausen zum Verschnaufen gab es vergleichsweise wenige. Aber wir alle hatten ein Ziel: Die Challenge! Denn wir wollten unbedingt einen der beiden Wettbewerbe gewinnen. Aber alle Teams hatten diesen Anspruch – schließlich geht man ja mit gewissem Ehrgeiz an solch eine Herausforderung heran.

Herausforderung und Wettbewerb

Am 7. Juli wurden die finalen neuen Ansätze der drei Gruppen schließlich im offenen Wettbewerb vor den Besuchern des Kongress gegenübergestellt. Jede Idee musste in exakt drei Minuten verständlich und optisch ansprechend vor dem Kongresspublikum präsentiert werden. Das Publikum entschied in geheimer, elektronischer Abstimmung, welche die Beste Augmented Reality und welche die beste Big Lottery Data ist.

Der Sieger wurde abschließend im Rahmen der Abendveranstaltung verkündet. Unglaublich glücklich war das Team ‚Mosaik‘, in dem auch ich gearbeitet habe. Wir wurden auf die Bühne gerufen um unsere Urkunde dort entgegen zu nehmen.  Denn wir haben die Big Lottery Data Challenge gewonnen!

Gewonnen! Die Urkunde für die Big Lottery Data Challenge

 

 

 

 

Es war viel Arbeit. Es war anstrengend. Aber es war wunderschön. Ich würde an diesem Projekt jederzeit wieder teilnehmen. Ich habe es  genossen mit neuen Leuten aus ganz Europa zusammen zu arbeiten. Wir haben Ideen kreiert, wie die Zukunft unseres Sektors aussehen kann. Das verbindet – auch über die Zeit in Krakau hinaus. Denn wir alle stehen noch in engem Kontakt. Nun hoffen wir gemeinsam, dass die Ideen von der ein oder anderen Lotteriegesellschaft aufgegriffen werden. Ich bin zudem gespannt, in welchem Europäischen Land mir die geschaffenen Produktideen auf künftigen Reisen einmal begegnen.

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