Was aus dem „Praktikantin, hol mal Kaffee!“ geworden ist

In den Köpfen der meisten Menschen sind die Praktikanten immer noch diejenigen, die die Aufgaben machen müssen, die sonstniemand machen will. Mit genau dieser Einstellung hat die einwöchige BoGy-Praktikantin Ellen das Gebäude von Lotto Baden-Württemberg durch die Drehtür am Eingang betreten. Nun berichtet sie von den Eindrücken, die sie in dieser Woche innerhalb des Gebäudes gesammelt hat. Nur so viel vorweg: diese Eindrücke passten zuerst gar nicht in ihr Bild eines typischen Praktikanten…

Um ehrlich zu sein, hatte ich nicht sehr viel von der Woche erwartet. Das Praktikum war von der Schule aus Pflicht und ich hatte mich dementsprechend nicht wirklich darauf vorbereitet. Voreingenommen und schüchtern betrat ich also das Gebäude, bei dem ich vor Aufregung sogar die Drehtür nicht als solche ausmachen konnte und planlos 5 Minuten davorstand, bevor ich auf die Idee kam, durch die wahrscheinlich offensichtlichste Tür der Welt zu laufen.

Höflichkeit

Sofort wurde ich von der Sekretärin hinter ihrem Tresen angelächelt und begrüßt, was mich in meinem Zustand echt überraschte. Das ist die erste Erkenntnis, die mir auch nach den Begegnungen mit weiteren Mitarbeitern immer klarer geworden ist: nur weil man die Menschen nicht kennt, heißt das nicht, dass sie nicht freundlich sein können.

Zum Abschluss der Woche noch ein Erinnerungsfoto mit dem süßen Lotto-Maskottchen „Winny“ 🙂

Neu sein

Allerdings fiel mir mit der Zeit schon ein wenig auf, dass ich „neu“ war. Jeden Morgen wurde ich von mindestens zwei Personen unabhängig voneinander gefragt, wer ich denn sei und ob ich jemanden suchen würde. Außerdem musste ich immer irgendwo hin gebracht werden, da die Orientierung im Haus nicht die Einfachste war. Da fühlt man sich natürlich ab und an ein wenig hilflos und fehl am Platz.

Arbeitsatmosphäre

Trotzdem herrschte stets eine wundervolle Arbeitsatmosphäre: Mit jedem Morgen freute ich mich ein bisschen mehr auf den kommenden Tag, weil ich am Arbeitsplatz immer guter Laune begegnete und mit so wenig Stress wie möglich konfrontiert wurde. Meine Aufgaben befanden sich im Bereich Soziale Medien, wodurch es für mich als Jugendliche einfach war, mich in die aktuellen Themen einzubringen und mir Gedanken zu etwas zu machen, auf das ich sonst möglicherweise nie geachtet hätte.

Fazit

Die Leute und die Stimmung bei Lotto BW sind so toll, dass ich mir bei dem (aus Spaß gesagten) „Du kannst ja das Praktikum verlängern und einfach bei uns bleiben“ eines Mitarbeiters wirklich Gedanken darüber gemacht habe, später einmal wieder zu kommen. Im Nachhinein wird mir also immer ein Lächeln über die Lippen kommen, wenn ich von diesem Praktikum erzähle.

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