Immer wieder dienstags schnappe ich mir das glüXmagazin, die kostenlose Kundenzeitschrift von Lotto Baden-Württemberg, stöbere bei meinem Morgenkaffee etwas im Magazin und bin gespannt, was die Kollegen dieses Mal Interessantes im Angebot haben. In der heutigen Ausgabe ist es ein Bericht über den Kult-Kommissar aus dem Allgäu: Kluftinger. Das interessiert mich als großen Allgäu-Fan natürlich ganz besonders.

Schrullige und kauzige Kommissare haben es mir schon immer angetan. Ob Peter Falk als Columbo, Gustl Bayrhammer als Tatort-Kommissar Veigl oder Ottfried Fischer als „Bulle von Tölz“: Kantige und ganz und gar nicht weichgespülte TV-Kommissare sind einfach klasse! Da ich zudem noch ein großer Fan des Allgäus bin, gab es für mich im Jahr 2009 gleich doppelt Grund zur Freude. Denn endlich schaffte es ein Kluftingerkrimi („Erntedank. Ein Allgäukrimi“) mit dem gebürtigen Oberallgäuer Herbert Knaup in der Rolle des beliebten Kommissars ins TV. Drei Jahre ist es nun her, dass der letzte Kluftingerkrimi ausgestrahlt wurde. Die Romanverfilmungen „Herzblut“ und „Schutzpatron“ sind am 24. November und 1. Dezember im Ersten zu sehen. Meine Abendgestaltung an den beiden Tagen ist also klar!

Über ein ungewöhnliches Telefonat im Zoo, Herbert Knaups Kindheit im beschaulichen Allgäu und warum sich sein Sohn für ihn nicht(!) schämt, berichten unsere Kollegen in der aktuellen Ausgabe des glüXmagazins.

PS: Vor einigen Jahren war im Gespräch, die Reihe um Kommissar Kluftinger Teil des Tatorts werden zu lassen. Für mich, der obendrein auch leidenschaftlicher Tatort-Fan ist, wäre das natürlich genial gewesen. Die Pläne wurden jedoch verworfen. Aber immerhin ist für 2017 ja der Start der Schwarzwald-Tatortreihe mit Harald Schmidt als Kriminalrat Gernot Schöllhammer angekündigt. Darauf freue ich mich nicht weniger…

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