Immer wenn ich ein Orchester spielen höre, denke ich: „Ein Instrument alleine wäre uninteressant. Erst das Zusammenspiel vieler unterschiedlicher Instrumente lässt ein prachtvolles Klangbild entstehen.“ Bei Lotto Baden-Württemberg ist das nicht anders: Eine Abteilung alleine wäre hilflos. Erst die Symbiose aller Beteiligten macht daraus ein funktionierendes Ensemble. Während im Orchester das Schlagzeug den Takt vorgibt, frage ich mich, wer wohl bei Lotto Baden-Württemberg dafür sorgt, dass alle Mitarbeiter „im Rhythmus“ bleiben. Unser Kollege Sebastian Rausenberger hat die Antwort herausgefunden: die Kantine!

„Wir freuen uns, wenn die Kollegen sich freuen“

Morgens halb acht in der Lotto-Zentrale: Rituale wollen gepflegt werden. Und so treffen sich von Montag bis Freitag immer zur selben Uhrzeit „die üblichen Verdächtigen“ und können es kaum erwarten, bis die magischen Rollos langsam aber sicher hochfahren…was sich wohl dahinter verbirgt? Belegte Brötchen, Butterbrezeln und Co. Als mir das die beiden Kolleginnen aus der Kantine erzählen, können Sie ein Lächeln nicht verkneifen. Denn das sind die Momente, von denen man täglich aufs Neue zehrt: zu wissen, dass die Kollegen sich freuen, dass man da ist. So ist es auch kein Wunder, dass die Leckereien oft auch schneller vergriffen sind, als einem vielleicht lieb ist. Wer zu spät kommt…

Die Kaffeemaschine aka „Das Kantinenbaby“

Was das schlimmste sei, das passieren könnte, frage ich. Die Antwort ist eindeutig: „Wenn die Kaffeemaschine [ein toller Kaffeevollautomat – Anm. d. Verf.] ausfallen sollte! Doch dann gibt es einen Plan B und C.“, erklären mir die beiden Damen. Dann kommen große Filterkaffeemaschinen zum Einsatz, die eigentlich längst ausgedient haben. Der neue Vollautomat ist der ganze Stolz und wird deshalb auch liebevoll als „Kantinenbaby“ bezeichnet. Denn ohne die morgendliche und nachmittägliche Kaffeespritze inklusive Schokoschub würde wohl das Orchester nur halb so gut spielen.

Tomatensuppe oder Tomatensoße?

Über Geschmack lässt sich bekanntlich immer streiten und beim Essen scheiden sich sowieso die Geister. So ist es auch nicht verwunderlich, dass hier und da auch – berechtigt sowie unberechtigt – Kritik geäußert wird. „Das ist aber OK, so lange es fair ist“, sagt man mir. Besonders toll ist es dann, wenn die Kollegen aktiv loben, was nicht selten vorkommt. Aber wo gehobelt wird, fallen Späne und so kann es auch mal vorkommen, dass es anstatt Spaghetti mit Tomatensoße Spaghetti mit Tomatensuppe gibt 🙂

Ob Tomatensuppe oder –soße: Ich stehe morgen früh wieder an der Ausgabe und hole mir eine Butterbrezel und einen großen Pott Kaffee!

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