Warten auf die Pokémon Belagerung

Seit vergangener Woche Mittwoch gibt es das Handyspiel „Pokémon Go“ auch in Deutschland. Schon über zehn Millionen Gamer sollen das Spiel heruntergeladen haben – Tendenz steigend. Bei Lotto Baden-Württemberg ist die Anwendung auch bei vielen Mitarbeitern auf dem Smartphone zu finden. Und die Zentrale des Glücks wurde Teil des Spiels!

Der Selbstversuch

Als Mitarbeiterin im Bereich Digitale Medien hat man zwangsläufig eine große Affinität zu allen Neuerungen, die diesen Bereich betreffen. Ich gehöre definitiv nicht zu den Menschen, die auf Ihrem Handy großartig Spiele spielen. Ab und zu mal ein Quiz oder ein Geschicklichkeitsspiel in der Bahn -aber ansonsten faszinieren mich die Textnachrichten der Sozialen Netzwerke mehr als jegliche Spieleanwendungen. Pokémon Go hat aber schon im Vorfeld mein Interesse geweckt. Die Medienberichte aus den USA über die Millionen von Downloads und Gamern in nur wenigen Tagen haben mich fasziniert. Ganz klar: Ich muss die Anwendung direkt herunterladen, um herauszufinden was dahinter steckt!

Gesagt getan: Grundsätzlich geht es bei Pokémon Go darum, kleine Monster zu fangen und sie gegeneinander kämpfen zu lassen. Allerdings müssen die Spieler diese Monster erst finden. Und das ist nur in der Realität möglich! Bei eingeschalteter Kamera werden die Monster auf dem Smartphone-Bildschirm in die echte Umgebung eingeblendet. Straßen, Parks oder Einkaufszentren werden so zum Jagdgebiet. Erfreulicherweise stelle ich schnell fest, dass die Zentrale von Lotto Baden-Württemberg auch Teil des Spiels ist!

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Pokéstop ‚Torbogen aus Eisen für Zwerge‘

Die Skulptur vor dem Haus wurde zum Pokéstop ‚Torbogen aus Eisen für Zwerge‘. Hier können Spieler also unterschiedliche Items bekommen, die im Spiel von Nutzen sind. Es ist laut meiner Internet-Recherche tatsächlich schon vorgekommen, dass zur gleichen Zeit 300 Spieler an einem Pokéstop zusammen gekommen sind. Noch skurriler sind nur die Orte, an denen schon Pokémons gefunden wurden: Im Kreissaal, in der Bratpfanne und sogar schon auf Kloschüsseln!

Mein persönliches Fazit zu dem Spiel: eine tolle Augmented Reality-Anwendung! Ich werde das Spiel definitiv nicht exzessiv nutzen, da ich nicht der Typ Handyuser bin, der mit seinem Smartphone durch die Botanik rennt, ohne rechts und links vom Display zu schauen und dabei kleine Monster zu jagen. Aber die Idee des Spiels finde ich aus Sicht einer Digital-Fanatikerin einfach fantastisch. Und ich fände es klasse, wenn künftig auch vor dem Lotto-Pokéstop ein Massenauflauf stattfinden würde. Nicht nur Stuttgarter, sondern auch Zugereiste und Touristen könnten so die Jagd nach den Monstern perfekt mit einem Besuch des Lotto-Museums verbinden.

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