Die beste Insel, um sich vorzubereiten

Auf die Europameisterschaft in Frankreich hat sich jedes Team ganz unterschiedlich vorbereitet. Die Leiterin der Abteilung Unternehmenskommunikation von Lotto Baden-Württemberg, Regine Koch-Scheinpflug, war dort, wo Mitfavorit Spanien sich den letzten Schliff verpasste: auf der Ile de Ré.

Heute spielt Spanien bei der Fußball-Europameisterschaft gegen Tschechien in Toulouse. Im Süden, wo’s warm ist. So richtig ein Spanien-Fan bin ich eigentlich nicht, obwohl sie fantastische Spieler haben.  Deutschland ist mein Favorit und als nächstes drücke ich dann die Daumen für Frankreich. Aber da sind ja auch noch andere Mannschaften wie die Spanier, die durchaus Qualität haben und gut auf die EM vorbereitet sind. Deshalb hat es mich schwer beeindruckt, an welchen Ort sich die „La Furia Roja“ zur Vorbereitung in Frankreich zurückgezogen hat.

Insel1

Möglichkeiten in unserem schönen Nachbarland gibt es zwischen Ärmelkanal, Atlantikküste und Mittelmeer bis hin zur Rheingrenze mehr als genug. So groß das Land ist, so groß können auch die klimatischen Unterschiede sein. Lille und Nizza, Bordeaux und Paris, Lens und Marseille, da liegen solche Welten dazwischen, dass die Franzosen vom Atlantik gerne mal auf Urlaub ins Elsass fahren oder die französischen Nordlichter nach Bordeaux. Die Spanier sind auf der Ile de Ré  fündig geworden. Keine schlechte Wahl. Denn wer sich dort eine Weile aufhält, kriegt von allem etwas mit. Die frische Brise vom Atlantik, die Sonneneinstrahlung wie im Süden, das Sauwetter und den Nieselregen wie bei unseren Kollegen von der Insel – also die ganze Wetterpalette. Selbst den Passat aus Marokko gibt es. Besser kann man sich nicht auf ein Turnier einstellen!

Die Insulaner waren natürlich stolz als sich die Spanier angemeldet haben. Ein kleines Banner am Rand der Straße „Bienvenue l’Espagne“ haben sie aufgestellt. Auch wenn es der Konkurrent ist. Ob man beim Fahrradhändler fragt oder in der Kneipe – alle wissen Bescheid, manche haben sogar Tickets für Spiele in Paris oder Bordeaux. Das Fußballfieber grassiert auch im kleinsten Ort. Ich schau mir das Spiel der Spanier an und vertraue darauf, dass sie sich ihre Power von der Ile de Ré mitgebracht haben.

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