Die Hoffnung landet im Phrasenschwein

Eigentlich bin ich nicht abergläubisch. Nicht beim Fußball und schon gar nicht im normalen Leben. Aber als Elefantenkuh Zella, das Lotto-EM-Orakel, die Spiele der Deutschen Mannschaft in der Stuttgarter Wilhelma „zog“, zog sich mein Magen als Fan doch etwas zusammen.

 

Die Hoffnung landet im Phrasenschwein

Auftaktniederlage gegen die Ukraine, ein Unentschieden gegen Polen und zum Abschluss ein Sieg gegen – den späteren Europameister Nordirland! Zumindest , wenn es nach Zella geht.

Den Tipp, dass Belgien Vize-Europameister wird. Gar nicht mal so unrealistisch. Doch, mit Belgien wird zu rechnen sein. Aber Nordirland? Bei den Buchmachern ist Nordirland der krasseste aller Außenseiter. Wer einen Euro auf die Briten setzt, bekommt im Fall des EM-Titels satte 200 Euro zurück. So weit so unrealistisch. Denn schüttet es nicht gerade aus Eimern (wie weiland in Frankfurt oder jüngst in Augsburg), wird Nordirland nicht den Hauch einer Chance haben. Da bin ich mir sicher.

Mehr zu denken gibt mir allerdings, dass Zella die deutsche Mannschaft nicht auf dem Schirm hat. Wobei ich mir gut vorstellen kann, dass Jogis Jungs tatsächlich mit Schwierigkeiten ins Turnier starten. Schweini verletzt bzw. im Aufbau, Hummels verletzt bzw. im Aufbau, Reus nicht dabei, alle Torhüter außer Neuer haben wackelige Knie … die Liste der kleinen Problemchen ist nicht kurz genug, um sich keine Sorgen zu machen.

Aber als Fan hat man immer Hoffnung. Und – Achtung: Hören Sie es klimpern? Ich habe gerade drei Euro ins Phrasenschwein geworfen: Deutschland ist eine Turniermannschaft.

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