Zwangsausschüttung: Warum alles raus musste

37 Millionen Euro im Lotto gewinnen – ohne Superzahl. Ja geht das denn? Es musste gehen. Am 14. Mai war exakt die genannte Summe im Jackpot. Weil 12 Ziehungen lang der Jackpot nicht geknackt wurde, kam es zur Zwangsausschüttung. Der ersten in der Geschichte.

In der über 60-jährigen Geschichte des Lotto 6aus49 hat es das noch nicht gegeben. 5, 13, 15, 26, 30, 44 – diese Zahlen reichten ohne Superzahl zum Gewinn des Jackpots in Höhe von 37 Millionen Euro. Gewonnen hatte diese Summe ein Glückspilz aus der Eifel. Sechs Richtige ohne Superzahl bezeichnet man als Gewinnklasse 2. In dieser hatte es noch nie einen so hohen Gewinn gegeben.

Wie kam es dazu?

In den zwölf vorherigen Ziehungen war es keinem Tipper gelungen, den Lotto-Jackpot in der Klasse 1 zu knacken. Die Teilnahmebedingungen sehen vor, dass der Gewinntopf in der 13. Ziehung geleert werden muss. Egal, ob durch sechs Richtige mit Superzahl, oder durch die nächste Gewinnklasse. Da es keinen Gewinn in der Klasse 1 gab, ging der Gewinn an den einzigen Lottospieler mit sechs Richtigen. So kam es zu dieser historischen Zwangsausschüttung.

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1 Kommentare

  1. Alexa Koch Antworten

    Die Zwangsausschüttung ist ja gut und schön aber ich finde das die Summe dann auf alle Gewinnklassen aufgeteilt werden sollte. Die unteren Klassen bekommen eh nicht so viel.